über NUK   Produkte   Service für Eltern   Bibliothek   NUK in Aktion   Unterhaltung   Kontakt

Fläschchen und Sauger

Themenübersicht:

Klicken Sie auf eines der Themen, um zur entsprechenden Stelle zu springen.

  1. Was sollten Sie über NUK Latex-Sauger wissen?
  2. Wie unterscheiden sich Sauger aus Latex und Silikon?
  3. Passen die neuen NUK First Choice Flaschen in den NUK Babykostwärmer und Vaporisator?
  4. Gibt es jetzt nur noch FIRST CHOICE Flaschen und Sauger von NUK?
  5. Wie kann ich die Trinklöcher in den NUK Ventilsaugern unterscheiden?
  6. Die NUK Ventilsauger sind klebrig geworden, woran liegt das?
  7. Die NUK PC-Flasche verfärbt sich, was ist der Grund dafür?
  8. Kann ich die NUK Trinkflaschen in die Mikrowelle stellen?
  9. Kann ich die NUK Trinkflaschen in der Spülmaschine reinigen?
  10. Wie herum soll mein Kind aus der NUK Trinkhilfe trinken?
  11. Warum wird der NUK Magic Cup so schnell undicht?
  12. Warum steht die NUK Trinklerntasse gefüllt nicht allein auf?
  13. Warum hält die NUK Warmhalteflasche nicht so lange warm?
  14. Stellungnahme zum Thema Bisphenol-A aus Kunststoffen

Pfeil nach oben
Was sollten Sie über NUK Latex-Sauger wissen?

Nachdem NUK Sauger in vergangenen Tests stets mit "sehr gut" abgeschnitten haben, kommt "Öko-Test" in Ausgabe 8/2005 zu einem negativen Urteil. Die Erklärung hierfür liegt weder darin, dass sich die Qualität der NUK-Produkte verschlechtert hätte, noch darin, dass sich gesetzliche Anforderungen geändert haben. Auch gibt es keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Vielmehr hat die Zeitschrift neue Regeln zur Bewertung von möglichen Risiken eingeführt, die zu einer unbegründeten Verunsicherung führen.

Wir garantieren: Alle Latex-Sauger von NUK sind gesundheitlich unbedenklich und erfüllen die gesetzlichen Anforderungen.

Nach Rechtsverordnung gelten N-nitrosierbare Stoffe ab einem Gehalt von 100 µg/kg als nachgewiesen. Zusätzlich wird eine Analysentoleranz von 100 µg/kg zugestanden, da selbst die modernste Analysentechnik Ungenauigkeiten von bis zu 100 µg N-nitrosierbare Stoffe pro kg Sauger aufweist. Damit es im Rahmen der durch Überwachungsbehörden beauftragten Untersuchungen zu keinen Grenzwertüberschreitungen kommen kann, werden von uns nur Produkte mit Gehalten an N-nitrosierbaren Stoffen in genügendem Abstand zum Grenzwert produziert, und das, ohne von der zugestandenen Analysentoleranz Gebrauch zu machen. Dies bestätigen sowohl unsere regelmäßig bei namhaften Instituten durchgeführten Messungen als auch die Überwachungsbehörden seit Jahren.

Natürlich sind wir in der Zwischenzeit nicht untätig geblieben. So haben wir auch einen Vergleichstest mit unseren Mitbewerbern von renomierten Instituten durchführen lassen. Hierzu wurden zahlreiche Produkte aus dem Handel beschafft, und mehrfach überprüft.

Wieder bescheinigte uns Institut Fresenius und auch Isconlab, daß unsere Sauger die von Öko-Test gestellten Anforderungen sicher einhalten: Fresenius Institut stellte Werte für N-nitrosierbare Stoffe zwischen 11 und 64 ppb fest, wobei NUK-Sauger 50 ppb nicht erreichten. Isconlab konnte bei den NUK-Saugern überhaupt keine N-nitrosierbaren Stoffe nachweisen.

Auch möchten wir noch folgendes feststellen: N-nitrosierbare Stoffe, z. B. sekundäre Amine, sind auch in vielen Lebensmitteln enthalten und selbst nicht krebserregend. Hierzu muss erst eine chemische Reaktion stattfinden.

NUK Latex-Sauger sind gesundheitlich unbedenklich:

Viele Lebensmittel enthalten gewisse Mengen biogener sekundärer Amine, u. a. Dimethylamin. Wenn man z. B. eine Portion Fisch isst, so nimmt man bis zu 10 mg sekundäre Amine zu sich. Dies entspricht einer Gesamtmenge an N-nitrosierbaren Stoffen, die man aufnehmen würde, wenn man im Laufe von ca. 55 Jahren ununterbrochen an insgesamt 20.000 Saugern (täglich neuer Sauger) lutschen würde. Hieraus wird deutlich, welchen Sicherheitsstandard NUK Sauger heute bieten.

Latex-Sauger und Allergien:

MAPA Latex-Sauger zeigen bei regelmäßigen Untersuchungen mit der modifizierten Lowry-Methode Restgehalte an löslichen Proteinen zwischen 10 und 30 mg/kg. Wie wir im Rahmen unserer Produktentwicklung festgestellt haben, ist die o. g. Methode bei derart niedrigen Konzentrationen sehr störanfällig, was auch die Spannbreite unserer eigenen Ergebnisse erklärt. Aus diesem Grund werden NUK-Sauger seit Jahren zusätzlich immunologisch auf ihren Latex-Allergengehalt geprüft. Die Ergebnisse zeigen kein messbares allergenes Potential und bestätigen unsere positiven Erfahrungen aus nunmehr 50 Jahren.

Auch in diesem Punkt haben wir Vergleichstests durchführen lassen, die einmal mehr bestätigen, daß NUK Sauger kein messbares allergenes Potential besitzen.

Diesmal wurde neben der Bestimmung extrahierbarer Proteine, die bei allen geprüften Produkten nur maximal 10 ppm (Bestimmungsgrenze) ergab, auch der Allergengehalt geprüft (nicht nachweisbar). Zusätzlich haben wir einen weiteren Test auf spezifische Latexallergene beauftragt. Auch in diesem Test konnten bei NUK Saugern keine Allergene festgestellt werden.

Wichtig für die Eltern allergiegefährdeter (atopischer) Kinder ist, dass selbst Latex-Sauger mit weniger als 30 mg/kg löslichen Proteinen nicht für Personen sicher sind, die an einer Latexallergie leiden. Tatsächlich gibt es keine Latexprodukte, die für Latexallergiker völlig unproblematisch sind! Deshalb sind sämtliche Hersteller von Latex-Saugern lt. BfR-Empfehlung (Bundesinstitut für Risikobewertung) gehalten, mit folgendem Text auf den Verpackungen darauf hinzuweisen: "Erzeugnis ist unter Verwendung von Naturkautschuklatex hergestellt, der Allergien verursachen kann".

Wir hoffen dass, wir Ihnen einen kleinen Einblick in die komplexe Welt der Latex-Sauger geben konnten und Sie nun verstehen können, warum unsere Produkte gesundheitlich unbedenklich sind. Wir können Ihnen versichern, dass die gesunde Entwicklung, die Sicherheit und die Zufriedenheit Ihres Kindes auch für uns das wichtigste Ziel ist.


Pfeil nach oben
Wie unterscheiden sich Sauger aus Latex und Silikon?

Latex Sauger

NUK Latexsauger bestehen aus natürlicher Gummimilch (Latex), einem hochwertigen Naturmaterial. Latex ist besonders belastbar - es besitzt eine große Zug- und Weiterreißfestigkeit und ist sehr elastisch. Da Latex ein natürliches Material ist, kann es durch die Fette in der Nahrung altern. Auch sollten sie sorgsam aufbewahrt werden, da direkte Sonneneinstrahlung das Naturmaterial schneller altern lässt. Als Faustregel gilt: ein Latexsauger sollte alle 4 - 6 Wochen ausgetauscht werden, spätestens dann, wenn er zu kleben beginnt.

Silikon Sauger

NUK Silikonsauger bestehen aus einem hochwertigen Kunststoff. Das klare Silikonmaterial ist besonders temperaturbeständig. Auch direkte Sonneneinstrahlung oder Fette lassen das Material nicht altern. Allerdings ist Silikon leichter verletzbar. Ein Silikonsauger sollte daher bei ersten Beissspuren oder anderen "Verletzungen" sofort ausgetauscht werden. Deswegen gibt es NUK Beruhigungssauger aus Silikon auch nur in Größe 1 und 2.

Für welches Material Sie sich entscheiden, hängt immer von Ihren individuellen Wünschen oder Vorlieben ab. Selbstverständlich können Sie das Saugermaterial auch "wechseln". Sollte Ihr Baby einen neuen Latexsauger zunächst wegen des typischen Geschmacks ablehnen, kochen Sie ihn einfach 3 Minuten in Milch ab! Das neutralisiert den Geschmack, der Sauger altert aber durch die Fette in der Milch etwas schneller als gewohnt.


Pfeil nach oben
Passen die neuen NUK First Choice Flaschen in den NUK Babykostwärmer und Vaporisator?

In unseren NUK Babykostwärmer passen die NUK First Choice Flaschen hinein. Den NUK Vaporisator für 6 Flaschen mit der Funktion zum Dampfgaren haben wir überarbeitet bzw. eine Änderung am Korb vorgenommen, so dass sowohl die NUK Standard-Flaschen als auch die NUK First Choice Flaschen hineinpassen.

NUK Vaporisator



Ihr Vaporisator (10.251.010) hat diesen extra Einsatz nicht? Dann wenden Sie sich einfach direkt an uns, wir finden sicher eine Lösung für Sie.


Pfeil nach oben
Gibt es jetzt nur noch FIRST CHOICE Flaschen und Sauger von NUK?

Unsere neue Flaschen-Generation NUK First Choice ist eine Erweiterung unseres Angebotes an Flaschen, die von Experten (Hebammen, Kinderärzte etc.) empfohlen wird und von Müttern getestet wurde. Unsere "alten", besser gesagt unsere Standard-Flaschen und Ventil-Trinksauger wird es auch weiterhin im Handel zu kaufen geben.


Pfeil nach oben
Wie kann ich die Trinklöcher in den NUK Ventilsaugern unterscheiden?

Hier eine Übersicht, wie man die NUK Ernährungssauger ganz leicht auseinanderhalten kann!

Die Lochgrößenkennzeichnung der NUK Trinksauger:

Sauger Detailaufnahme

Die Lochgrößen (S, M oder L) sind ganz einfach am Saugerrand unter dem NUK Air System-Ventil zu erkennen.

  • S = extrafein gelocht - für dünnflüssige Nahrung wie Muttermilch, Pre-Nahrung, Tee oder Wasser
  • M = mittelfein gelocht - für Milchnahrung
  • L = groß gelocht (Silikon) - für dickflüssige Nahrung
  • L = Kreuzschlitz (Latex) - für dickflüssige Nahrung

Hinweis:

Bei älteren Modellen unserer klassischen NUK Trinksauger folgt die Kennzeichnung der Lochgrößen noch einem anderen Schema:

NUK Latexsauger...

  • für Tee (extrafein gelocht) sind innerhalb des Saugkörpers gegenüber dem Ventil mit einem "T" gekennzeichnet.
  • für Milch (mittelfein gelocht) tragen keine Kennzeichnung.
  • für Brei haben als Trinkloch einen Kreuzschlitz.

NUK Silikonsauger...

  • tragen eine Kreis-Kennzeichnung auf dem Flansch (Rand).
  • für Tee ist er zu einem Viertel schraffiert.
  • für Milch ist er zur Hälfte schraffiert.
  • für Brei ist er ganz schraffiert.

Pfeil nach oben
Die NUK Ventilsauger sind klebrig geworden, woran liegt das?

Hier einige Infos zu unseren Saugern, die Ihnen bestimmt weiterhelfen.

Wenn das Gummiteil des NUK Latexsauger zu kleben und aufzuquellen beginnt, sind das typische Alterungserscheinungen, die nach einer Gebrauchsdauer von ca. 4 Wochen auftreten können. Der Grund: NUK Latexsauger werden aus hochwertiger natürlicher Gummimilch (Naturkautschucklatex) hergestellt.

Die Lebensdauer eines Saugers hängt von den unterschiedlichsten Kriterien ab - dabei spielt auch die Nahrung und die Speichelzusammensetzung des Babys eine wichtige Rolle - so beschleunigen die Fette in der Nahrung den Alterungsprozess. Auch äußere Einflüsse wie starke direkte Licht- oder Wärmeeinwirkung können das Naturmaterial schädigen. Unser Tipp: Achten Sie auf geschützte Aufbewahrung der Sauger.

Auch zu langes Auskochen oder ein Dampfdruckkochtopf zum Desinfizieren können vorzeitiges Altern verursachen. Vorgereinigte Sauger sollten in einem Vaporisator sterilisiert oder in einem normalen Kochtopf 3 Minuten ausgekocht werden. Wichtig ist, die Sauger in das bereits kochende Wasser zu legen und nach der angegebenen Zeit aus dem Wasser zu entnehmen und an luftiger Stelle trocknen zu lassen.

Alle NUK Sauger unterliegen strengen Kontrollen und werden regelmäßig überprüft. Da unsere Produkte auch international erfolgreich sind, gilt stets der international höchste Qualitätsstandard - zu Ihrer Sicherheit.


Pfeil nach oben
Die NUK PC-Flasche verfärbt sich, was ist der Grund dafür?

NUK Babyflaschen werden aus hochwertigem Polycarbonat (PC) hergestellt, das - wie es der Gesetzgeber vorschreibt - für die Verwendung von sogenannten "Lebensmittelbedarfsgegenständen" zugelassen ist. Obwohl dieses PC-Material hervorragend für Babynahrung geeignet ist, ist es nicht gegen alle Kinderteesorten gleichermaßen resistent. Verfärbungen können durch einige Tees (wie z.B. Fencheltee) entstehen, die die Oberfläche aufrauhen.

Unser Tipp: Lassen Sie den Tee nicht allzulange in der Flasche und spülen Sie diese gleich nach Gebrauch sorgfältig aus.


Pfeil nach oben
Kann ich die NUK Trinkflaschen in die Mikrowelle stellen?

Wir raten grundsätzlich davon ab, Flaschen in der Mikrowelle zu erwärmen oder zu desinfizieren, dies gilt auch für jegliches Zubehör und für Sauger.

Darüber hinaus besteht bei Kunststoff-Flaschen die Gefahr der Materialveränderung und -deformierung. Das Material altert schneller, es bilden sich feine Risse, welche später zum Bruch des Materials führen können.

Generell ist darauf hinzuweisen, dass es bei einem falschen Umgang mit der Mikrowelle zu schweren Verbrennungen und Verbrühungen der Speiseröhre kommen kann. Das Kochgut wird nicht gleichmäßig durchtemperiert und kann an einer Stelle schon sehr heiß sein, während es an anderer Stelle noch lauwarm ist.

Noch eine Gefahr: Oft sprudeln in der Mikrowelle erwärmte Flüssigkeiten nicht an ihrem Siedepunkt, sondern erst dann, wenn sie aus dem Gerät genommen werden. Dieses schlagartige Sprudeln kann zu schweren Verbrühungen führen. Deshalb sollte die Flüssigkeit im geschlossenen Gerät noch etwas abkühlen. Außerdem kann der Inhalt der Flaschen durch die Erhitzung explosionsartig freigesetzt werden.


Pfeil nach oben
Kann ich die NUK Trinkflaschen in der Spülmaschine reinigen?

Unsere NUK PC-Flaschen (NUK Kunststoff-Flaschen aus Polycarbonat) sollten generell nicht in einer Geschirrspülmaschine gereinigt werden. Das Material ist zum Auskochen geeignet und somit bei Temperaturen bis 97°C beständig.

Diese Temperatur wird in der Spülmaschine nicht erreicht. Meist sind die Spülmaschinenreiniger zudem sehr aggressiv und schädigen sowohl das Dekor als auch das Material. Es kommt dann vorzeitig zu Materialverschleiß und kann letztlich zum Bruch der Flasche führen. Aus diesem Grund empfehlen wir, die NUK PC-Flaschen nicht in der Spülmaschine zu reinigen.


Pfeil nach oben
Wie herum soll mein Kind aus der NUK Trinkhilfe trinken?

Die richtige Handhabung der Trinkhilfe zu erklären ist zwar ein wenig schwierig, aber wir versuchen es einfach mal:

NUK Trinkhilfe

Beim Trinken sollte die stark abgerundete Seite der Trinkhilfe nach oben in Richtung Nase des Kindes zeigen und die eckige Seite nach unten in Richtung Kinn, so dass der Aufdruck NUK verkehrt herum ist.


Pfeil nach oben
Warum wird der NUK Magic Cup so schnell undicht?

NUK Magic Cup

Bitte bedenken Sie: Die NUK MAGIC CUP soll Kindern beim kleckerfreien Trinkenlernen helfen - und ist nicht für das "Dauernuckeln" gemacht. Damit das patentierte System einwandfrei funktioniert und Verletzungen vermieden werden, wurden etwas weichere Materialien verwendet, die leichter durch Bisse beschädigt werden können. Deshalb empfehlen wir, die MAGIC CUP dem Kind wirklich nur kurzzeitig zum Trinken zu geben.

Auch das Reinigen mit scharfen, harten Gegenständen kann die Verschweißung des patentierten Unterdruck-Ventil beschädigen. Es besteht aus einer dünnen Elastomer-Scheibe, die im Präzionsverfahren geschlitzt wird - so kann Flüssigkeit nur durch saugendes Trinken durchkommen. Bei "gewaltsamer" Reinigung kann sich der Schlitz etwas weiten und der Unterdruck wird nicht mehr vollständig hergestellt - es tropft. Auch darf der Deckel nicht mit harten Gegenständen geöffnet werden: Das weiche Material könnte sich verziehen und Undichtigkeiten entstehen.

Das gesundheitlich unbedenkliche Material hat leider nur eine begrenzte Lebensdauer, die durch konzentrierte Reinigungsmittel, Geschirrspüler, aber auch durch säurehaltige Fruchtsäfte zusätzlich beeinträchtigt werden kann.

Unser Tipp: Reinigen Sie die NUK Magic Cup sofort nach Gebrauch mit warmen Spülwasser und vermeiden Sie konzentrierte Reinigungsmittel und Geschirrspüler. Sie können auch einen weichen Lappen oder Schwamm verwenden, ihn vorsichtig in das Trinkmundstück stecken und mit leichtem Druck und Drehen in Richtung Ventil führen.


Pfeil nach oben
Warum steht die NUK Trinklerntasse gefüllt nicht allein auf?

NUK Trinklerntasse

Bitte bedenken Sie: Die NUK Trinklerntasse verfügt über keine auslaufsichere Trinktülle - sie soll Kindern helfen, selbständig Trinken zu lernen. Durch den schweren Boden bleibt sie leichter stehen und findet sicheren Halt beim Aufsetzen. Voll gefüllt kann sie allerdings nicht von alleine aufstehen. Dazu wäre ein dermaßen schweres Gewicht im Boden notwendig, dass ein Kleinkind die Tasse nicht mehr anheben könnte.

Unser Tipp: Wenn Sie eine auslaufsichere Tasse bevorzugen, finden Sie in unserem NUK Programm die NUK Magic Cup. Diese besitzt ein patentiertes Ventil im Deckel, das Unterdruck erzeugt und so ein Auslaufen verhindert - in jeder Lage. Die NUK Magic Cup ist für kühle, kohlensäurefreie Getränke geeignet und überall im Handel erhältlich, z.B. in Babyfachgeschäften, SB+Drogeriemärkten sowie in Apotheken.


Pfeil nach oben
Warum hält die NUK Warmhalteflasche nicht so lange warm?

NUK Warmhalteflasche

Bitte bedenken Sie, dass ein Produkt für den "Babygebrauch" nicht mit einer "normalen" Thermoskanne verglichen werden kann. Aus Sicherheitsgründen haben NUK Warmhalteflaschen unzerbrechliche Kunststoffeinsätze. Das macht das Produkt geeignet für Kleinkindnahrung, hat aber den Effekt, dass Kunststoff nicht so warmhält wie andere Thermoskannen mit Glaseinsatz.

Wie schnell die Nahrung/Flüssigkeit abkühlt hängt außerdem davon ab, ob die Flasche ganz oder nur teilweise gefüllt ist. Je weniger Menge sich in der Flasche befindet, desto schneller erkaltet sie. Unser Tipp: Denken Sie daran, die Flasche vor jedem Gebrauch mit heißem Wasser auszuspülen und nur mit wirklich heißen Getränken (Tee 95° C, Milch ca. 60° C) zu befüllen! So haben Sie nach einigen Stunden noch eine "angenehme" Trinktemperatur. Bitte achten Sie stets darauf, die Temperatur vor dem Füttern zu überprüfen.


Pfeil nach oben
Stellungnahme zum Thema Bisphenol-A aus Kunststoffen

Die Marke NUK stellt seit über 50 Jahren Produkte her, bei denen die gesunde Entwicklung, die Sicherheit und die Zufriedenheit von Babys und Kleinkindern im Vordergrund stehen. Unser Anspruch an hochwertige Qualität zeigt sich in der kompromisslosen Auswahl von Rohstoffen, in Produktsicherheit, Umweltver-träglichkeit und permanenten Qualitätskontrollen. Wir forschen seit Unternehmensgründung intensiv, um für Babys Produkte auf den Markt zu bringen, die sowohl in ihrer Form als auch bezüglich der verwendeten Materialien den neuesten Erkenntnissen der Forschung entsprechen. Dabei nutzen wir das Wissen von Medizinern, Chemikern und Verfahrenstechnikern in enger Zusammenarbeit mit der eigenen Forschung.

Dies gilt auch bei den NUK-Kunststoff-Flaschen aus Polycarbonat (PC). Wiederkehrenden Diskussionen um die gesundheitsschädigende Wirkung von Bisphenol-A (BPA), ein Ausgangsstoff von Polycarbonat, wurden weltweit Studien entgegengesetzt. Das Ergebnis: In den Mengen, in denen BPA üblicherweise auftritt, ist es vollkommen unbedenklich.

Insbesondere für die Abgabe von Bisphenol-A in die Nahrung gelten strengste Grenzwerte. Bei den NUK-PC-Flaschen ist keine Abgabe von BPA in die Nahrung nachweisbar. Dies bestätigt auch das Bundesinstitut für Risiko-bewertung (BfR) in seiner Veröffentlichung über Bisphenol-A in Babyfläschchen vom 29.01.2007:

„Auch für Babyfläschchen aus Polycarbonat gilt: Sie dürfen nur so viel BPA in die Babynahrung abgeben, dass die Bisphenol-A-Aufnahme des Babys sicher unter dem TDI-Wert* bleibt. Das ist bei den im Handel angebotenen Fläschchen und ihrer üblichen Anwendung der Fall. Die amtliche Lebensmittelüberwachung hat bei stichprobenartigen Untersuchungen im Inhalt haushaltsüblich erwärmter Babyfläschchen kein Bisphenol-A nachweisen können. Eine Gesundheitsgefahr für Babys, die Nahrung aus Babyfläschchen aus Polycarbonat aufnehmen, sieht das BfR nicht. Einen Verzicht auf Polycarbonatfläschchen hält das Institut daher nicht für erforderlich.““

Für den Umgang mit Kunststoff-Babyflaschen:

Bisphenol-A wird zu Polycarbonat umgesetzt und ist fest darin gebunden. Die öffentliche Debatte über eine erhöhte BPA-Abgabe bei der Erwärmung von mit Babynahrung gefüllten PC-Flaschen in der Mikrowelle nehmen wir dennoch sehr ernst. Um jegliches Risiko zu vermeiden, weisen wir bereits seit vielen Jahren unsere Produkte aus PC als nicht mikrowellengeeignet aus.

Wenn es einmal schnell gehen soll, empfehlen wir, das Fläschchengetränk oder die Flaschennahrung zunächst in einem Glas- oder Porzellangefäß in der Mikrowelle zu erhitzen und dann in das Trinkfläschchen umzufüllen. Danach gut umrühren, denn das Erhitzen in der Mikrowelle lässt im Innern des zu erwärmenden Nahrungsmittels viel höhere Temperaturen als im Äußeren entstehen.

Kunststoffflaschen besitzen nicht dieselbe Kratzfestigkeit wie Glasflaschen. Wenn bei der Fläschchenzubereitung zum Umrühren ein Metalllöffel verwendet wird, können sich Riefen und Oberflächenkratzer ergeben. Wir empfehlen deshalb, die Flaschen bei deutlich sichtbaren Kratzern – das könnte nach ca. sechs Monaten Gebrauch der Fall sein – auszuwechseln.

Babyfläschchen, egal aus welchem Material, sollten vor jedem Gebrauch gründlich gereinigt und gespült werden.

Neben Fläschchen aus Polycarbonat (PC) bietet NUK auch solche aus Polypropylen (PP) an. Polypropylen ist ebenfalls ein Kunststoff, aber Bisphenol-A frei. PP Flaschen sind genauso leicht wie PC-Flaschen und durch eine milchige Flaschenfärbung für Eltern gut erkennbar. Babyflaschen aus Glas haben sich seit Jahrzehnten bewährt – einer der Gründe dafür, dass sie auch in Zeiten von leichten Kunststoffen nach wie vor ihren festen Platz im Sortiment von NUK haben.

Ihre MAPA Elternservice/Recht, Zeven, April 2008

* Der TDI-Wert ist die körpergewichtsbezogene Menge eines Stoffes, die ohne nennenswertes Risiko ein Leben lang täglich aufgenommen werden kann, ohne dass unerwünschte gesundheitliche Wirkungen auftreten.

Quellen:
BfR, Berlin, Bundesinstitut für Risikobewertung, Ausgewählte Fragen zu Bisphenol A in Babyfläschchen, aktualisierte FAQ vom 29.1.2007, www.bfr.bund.de
EFSA, Parma, Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Pressemitteilung vom 29.1.2007, www.efsa.europa.eu