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Essen & Trinken

Liebe geht durch den Magen - und so ist das, was Sie
Ihrem Baby zu essen und zu trinken geben, Ausdruck
Ihrer natürlichen Liebe und Fürsorge.

Wir möchten hier einige Tipps zum Thema Ernährung
während und nach der Stillzeit an Sie weitergeben.

Die Stillzeit

Wenn Sie Ihr Kind stillen, geben Sie ihm alles was es braucht, denn die Muttermilch enthält alle wichtigen Nähr- und Abwehrstoffe sowie Vitamine und Mineralien.

Wenn Sie aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht stillen können, müssen Sie dennoch kein schlechtes Gewissen haben.

Nahrung für die Seele

Liebe, Wärme und Geborgenheit

Das Stillen schafft zwischen Mutter und Baby ein ganz enges körperliches Verhältnis. Ihr Baby kann die Liebe beim Saugen an der Brust hautnah spüren, riechen und schmecken. Hautkontakt ist für Säuglinge unglaublich wichtig, da er ihr enormes Liebes-, Wärme- und Nähebedürfnis stillt. Einem Baby diese Liebe und Wärme zu geben, ist ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung seines Ur-Vertrauens.

Nach Babys Mahlzeit

Und jetzt kommt das Bäuerchen

Ihr Kind ist satt und zufrieden. Trotz allem sollten Sie es nach dem Stillen oder Füttern mit der Babyflasche nicht sofort hinlegen.
Am besten, Sie halten Ihr Kind noch eine Weile an Ihrem Körper aufrecht und klopfen ihm leicht auf den Rücken, bis es sein Bäuerchen gemacht hat.

Das Bäuerchen ist für Babys Wohlbefinden wichtig, denn es schluckt mit der Milch regelmäßig etwas Luft mit, die sich im Magen ansammelt und drückt.

Babys, die allerdings sehr langsam und genüsslich trinken, schlucken kaum Luft und müssen daher häufig gar nicht aufstoßen.

Säuglingsernährung nach der Stillzeit

War zunächst Mamas Busen die alleinige Glückseligkeit für Ihren hungrigen Liebling, ist schon bald der Zeitpunkt gekommen, da braucht ihr wachsendes Baby mehr. Sein Nährstoffbedarf ändert sich und seine Neugier auf andere Esserlebnisse wird spürbar.

Sie möchten Ihrem Nachwuchs einen guten Start in ein gesundes Leben ermöglichen und seine Entwicklung bestmöglich fördern.

Der erste Brei

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Mit zunehmendem Alter Ihres Babys ändert sich auch sein Nährstoffbedarf. Nicht vor Beginn des 5. Monats (also in der 17. Lebenswoche) und spätestens am Anfang des 7. Monats (ab der 25. Lebenswoche), benötigt Ihr Kind mehr als nur Milch.

Monat für Monat ersetzen Sie nun die Milchmahlzeiten durch Breie. Ab etwa dem 10. Monat kann Ihr Kind mehr und mehr festere Nahrung probieren und langsam die Familienkost ausprobieren.

Was Baby trinken soll

Der Flüssigkeitsbedarf ist sehr groß

Der Flüssigkeitsbedarf eines Babys ist im Verhältnis zum Körpergewicht viel größer als bei Erwachsenen. Während der Stillzeit bekommt ein gesunder Säugling die notwendige Flüssigkeitsmenge automatisch durch die Muttermilch. Mit der Einführung des ersten Breies sollten Sie beginnen, Ihrem Kind auch etwas zum Trinken anzubieten. Das beste Getränk ist Wasser.

Mineralwassersorten mit dem Aufdruck "geeignet für die Säuglingsernährung" und von manchen Babykostherstellern angebotenes Babywasser erfüllen besondere Kriterien und geben Sicherheit.

Weitere empfehlenswerte Getränke für Babys sind Saftschorlen, Kindertees aus dem Teebeutel oder lose aufgebrüht, und Teeschorlen.

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